Geothermie
Die Geothermie wird auch als Erdwärme bezeichnet, und ist die Energie undeterhalb der Erdeoberfläche, welche in Form von Wärme gespeichert ist. Durch die Geothermie wird diese natürliche Erdwärme technisch ausgenutzt, damit Energie erzeugt wird.
Man muss in Deutschland tief bohren, um auf hohe Temperaturen zu stoßen, da dieses kein Gebiet mit aktivem Vulkanismus wie Island oder Italien ist. Sogar in Bayern, wo man im Bereich der obersten kontinentalen Kriste ist, kommt man nur auf durchschnittlich 3 Grad Celsius mehr pro 100 m. Die Temperatur wird mit der Tiefe geothermischer Gradient genannt.
Der Hauptanteil der Wärme wird von dem erfall natürlicher radioaktiver Elemente in der Erdkruste gebildet. Ein anderer Anteil entsteht aus der Gravitationsenergie, auch gibt es eine sogenannte Ursprungswärme. Der Bereich an der Oberfläche wird der Wärmehasuhalt maßgeblich durch die Sonneneinstrahlung wie Sicker- oder Grundwässer beeinflusst. Durch die Temperaturgefälle zwischen Erdinneren und Erdoberfläche wird Erdwärme ständig aus der Tiefe nachgeliefert. Man baut die Energiemengen aus dem Untergrund in sogenannten Laagerstätten ab, daher fallt die Erdwärme auch unter bergrecht. Man kann aber nach menschlichen Maßstäben die Wärme niemals voll ausschöpfen, deswegen ist es eine erneuerbare Energie.
Im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien ist die Geothermie eine Grundlastenergie, welche krisensicher und unabhängig von Witterungen und Tageszeiten ist und überall zur Verfügung steht. Auserdem muss man Erdwärme nicht speichern, da die Erde als Speicher dient. Auch wird die CO2-Emission deutlich heruntergeschraubt, wenn man diese erneuerbare Energie nutzt. Deswegen hat Geothermie in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.
Die Wärme, innerhalb der Erde, ist nämlich eine dauerhaft zur Verfügung stehende Energiequelle, welche die Atmosphäre nur mit sehr wenig Kohlendioxid belastet und multiple Verwendungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Man kann mittels der Tiefengeothermie Strom erzeugen. Die oberflächige Geothermie ist neben der Wärmegewinnung dazu auch sehr geeignet, in den Sommermonaten zum Zwecke der Klimatisierung von Gebäuden verwendet zu werden. Somit sind die Einsatzmöglichkeiten der Geothermie sehr vielseitig.
Als Nachteil kann gezählt werden, dass teilweise sehr aufwendige Vorarbeiten benötigt werden, um die Geothermie ausnutzen zu können. Somit müssen Bohrungen und das Einbringen von Wärmesonden betätigt werden.
Man kann das auch nicht überall ausnutzen, da in einigen Orten das Einbringen der Wärmesonden in das Erdreich oft viel Platz benötigt, und das nicht immer sehr gut ist.
