Strom sparen

Hier die wichtigsten Spartipps des Bundesumweltministeriums:

1. Abschalten statt Leerlauf
- Elektronische Geräte bei längeren Nutzungspausen und nachts völlig ausschalten.
- An dem Monitor den "Schlafmodus" aktivieren

2. Beleuchten
- Energiesparlampen statt normaler Glühlampen vor allem dort einsetzen, wo Licht über längere Zeit benötigt wird - Halogenlampen konsumieren zwar weniger Strom als normale Glühlampen, sind aber keine richtigen Energiesparlampen, denn ihr Trafo läuft häufig rund um die Uhr und so verschwendet Energie

3. Kochen
- Deckel einsetzen
- Topf- und Plattendurchmesser aufeinander abstimmen
- Gefrorenes rechtzeitig bei Zimmertemperatur statt in Topf, Ofen oder Mikrowelle auftauen.
- Abschalten der Kochplatten und Backofen einige Minuten vor Ende der Koch- bzw. Backzeit und die Restwärme einsetzen.
- Mit Schnellkochtöpfen kann man bis zu 50 % Energie sparen.

4. Kühlen und Gefrieren
- Zum Kühlen sind meistens rund 6°C genug.
- Warme Speisen zuerst abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank gestellt werden.
- Das Gerät regelmäßig abtauen, weil eine dicke Eisschicht den Stromverbrauch erhöht.
- Tür nur kurz und selten öffnen
- Geräte möglichst nicht neben Wärmequellen aufstellen.

5. Waschen und Trocknen
- Wenn es möglich, Waschmaschine voll beladen
- Bei niedrigen Temperaturen waschen
- Mit dem Verzicht auf den Vorwaschgang kann - außer bei starker Verschmutzung- kann man 10 % Energie und Waschmittel sparen.
- Wer einen elektrischen Wäschetrockner nutzen will, sollte möglichst kurze Trockenzeiten wählen

6. Neuanschaffung von Elektrogeräten
Beim Kauf eines Elektrogerätes sollte man neben dem Anschaffungspreis auch den Stromverbrauch beachten: Billige Geräte konsumieren häufig mehr Strom und sind aus diesem Grunde über ihre Lebensdauer gesehen kostbarer als Energie sparende Geräte mit höherem Kaufpreis.
- Für Haushaltsgroßgeräte (Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Kühl- und Gefriergeräte) gibt es eine Kennzeichnungspflicht mit EU-Energieaufklebern, die mit den Buchstaben A bis G die Energieverbrauchsklasse des Geräts anzeigen. A steht für niedrigen und G für sehr hohen Verbrauch. Die Einteilung dieser Klassen wurde vor mehreren Jahren zum Ziel gesetzt.

Aufgrund der Weiterentwicklung der Technik gehören heute die meisten Geräte zu den oberen Klassen, ohne dass sie alle nach heutigem Stand noch als sehr gut zu bezeichnen wären. Ein Vergleich lohnt sich: Scheinbar kleine Verbrauchsunterschiede machen sich im Laufe der Lebensdauer der Geräte über die Stromkosten eindeutig bemerkbar.
- Niedriger Energieverbrauch wird bei Elektronikgeräten häufig durch das GEEA-Zeichen oder den Blauen Engel angezeigt.