Wasserkraft

Als Wasserkraft wird die Strömungsenergie von fließendem Wasser bezeichnet. Diese wird durch geeignete Maschinen in mechanische Energie umgewandelt. Früher wurde die Energie direkt genutzt, heute wird aber diese in elektrische Energie umgewandelt. Die Energie die umgewandelt wird, ist die Energie des Nach-Unten-Fließens. Die Wasserkraft gehört zu den erneuerbaren Energiequellen. Wasser entsteht durch Verdunstung und dem Regel die in eine Hochlage gebracht wird und dann abfließt und dadurch die Ausnutzung durch den Menschen mittels Wasserkraftmaschinen erlaubt.

Die neuen Wasserkraftwerke arbeiten nach dem Prinzip der Wasserräder der Mühlen: man nutzt die Kraft des fließenden Wassers aus, um ein Rad anzutreiben, das einen Generator antreibt. Als Wasserkraft wird die Umwandlung kinetischer und potentieller Energien von Wasser in elektrische Energie genannt. Das bringt aber zu Auswirkungen für die genutzen Flüsse. Auch in der Tier- und Pflanzenwelt führt diese Wasserenergieausnutzung zu erheblichen Veränderungen, was nicht unbedingt sehr positiv ist, vor allem wenn es Zonen gibt, in denen es vom Aussterben bedrohte Arten gibt. Zum Beispiel werden Wanderbewegungen von Fischen teilweise oder vollkommen unterbrochen, der Schwebstoff und Geschiebetransport in Gewässern wird gestört, was heißt, dass es zu Ablagerungen kommt. Das führt zu einem Zielkonflikt zwischen Klimanutzen und Gewässernutzen.

Heutzutage liefert Wasserkraft ungefähr 18 Prozent der weltweit erzeugten Energie und damit liegt diese Kraft auf dem gleichen Platz wie die Kernkraft.

Man kann aber sagen, dass die Wasserkraft erhebliche Vorteile aufweisen kann. Zum Beispiel ist die Emission von Schadenstoffen fast gleich mit Null und auch die Abwärme gering, dadurch kommt es dazu, dass die Atmosphäre stark geschützt wird. Dabei liegt der Wirkungsgrad aber bei 90 Prozent und ist dabei auch sehr hoch. Die Anlage hat auch eine sehr lange Lebensdauer und man braucht keine sehr komplizierte Technologien um Energie aus Wasser zu schöpfen. Das führt auch dazu, dass geringe finanzielle Ressourcen benötigt werden. Die Betriebskosten sind nämlich sehr gering. Auch ist es ein erheblicher Vorteil dass es Energiespeichermöglichkeiten gibt, die unbedingt nötig sind, um Energie stabil verteilen zu können. Auch kann man bemerken, dass das Anfahren sehr schnell geschehen kann, sowie auch das Abstellen der Anlage. Auch gibt es deutliche Vorteile, wenn man über eine Mehrzwecknutzung spricht, da man die Wasserkraft bei Bewässerung, bei Schifffahrt, Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung, Erholung und Fischzucht benutzen kann. Die ökologischen Verhältnisse werden außerdem verbessert. Der Grundwasserspiegel kommt auch zu einer gewissen Hebung.

Es werden aber hohe Investitionskosten abverlangt, die Wasserkraftorte müssen eine große Entfernung zwischeneinander haben, es gibt auch negative soziologische Effekte wie Umsiedlungen und der Wasserhaushalt wird gestort.